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Woher kommt Ginko?
Ginko biloba, so der wissenschaftliche Name, stammt aus dem ostasiatischen Raum. Der deutsche Arzt und Botaniker Engelbert Kaempfer brachte es im 17. Jahrhundert von einer seiner Ostasien-Reisen nach Mitteleuropa.
Ginko-Blatt
Was ist auffällig an einem Ginko Baum?
An einem Ginko fällt vor allem die ungewöhnliche Blattform auf. Im Umriss ist das Blatt dreieckig-fächerförmig. An der Vorderkante sind die Fächerblätter gewellt oder gebuchtet oder auch tiefer eingeschnitten, so dass das Blatt zweilappig erscheint. Daher hat der Ginko den Artnamen "biloba" (zweilappig) erhalten. Die Ginko-Blätter können als einfach organisierte Laubblätter bezeichnet werden. Sie werden im Herbst abgeworfen.
Der Ginko erreicht ein beträchtliches Alter. Die ältesten in Europa vorhandenen Exemplare sind nunmehr über 200 Jahre alt. In Japan finden Sich Einzelstücke mit Stammdurchmessern von über 5 Meter, für die man ein Alter von ca. 4000 Jahren bestimmt hat. Wegen seines robusten Bauprinzips und seiner Widerstandskraft gegen jede Art von Schädlingen ist er immun gegen Umweltgifte und gedeiht sogar in Großstädten.

Warum ist der Ginko ein pflanzliches Arzneimittel ?
In den letzten 30 Jahren hat der Ginko eine neue Wertschätzung erfahren, seit man die besonderen arzneilichen Eigenschaften seiner Inhaltsstoffe entdeckt hat. Heute weiß man, dass insbesondere in den Blättern des Ginko-Baumes Stoffe enthalten sind, die in keiner anderen Pflanze vorkommen. Dieser Baum liefert das Ausgangsmaterial für Arzneimittel vorwiegend gegen altersbedingte Erkrankungen.

Ginko als Bestandteil der Medizin!
Ginko-Spezialextrakt ist seit Jahren fester Bestandteil der Medizin. Es wirkt gegen Beschwerden bei altersbedingter Arteriosklerose, die sich u.a. äußern in nachlassender geistiger Leistungsfähigkeit, Nachlassen des Merk- und Konzentrationsvermögens, Schwindel, Ohrgeräuschen, Kopfschmerzen und Schmerzen bei Gehen.

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